Golf = Spaß

Bereits im Corona-Herbst hatte ich mir vorgenommen, ein Buch für Golf-Anfänger zu schreiben. Und zwar nicht für Golfer mit hohem Handicap, sondern eher für richtige Neugolfer, die neu mit dem Sport beginnen. Gerade durch die Pandemie ist das Interesse an Sportarten gestiegen, die in der Natur ausgeübt werden können und kein Kontaktsport sind. Golf zählt hierbei klar zu den Gewinnern - auch wenn es einem schwer fällt, in diesen Zeiten überhaupt von "Gewinnern" zu sprechen.

Macht Golf Spaß? Auf jeden Fall! (© unsplash)

Ganz so einfach fällt es mir jedoch nicht, einen roten Faden in das Thema zu bekommen. Immerhin habe ich aber einige Aspekte gefunden, warum Golf ein toller Sport ist. Einen davon, den ich aktuell als "Golf = Spaß" betitelt habe, möchte ich jetzt schon mal online veröffentlichen, während ich mir nebenbei die Übertragung vom Tour-Finale in Dubai ansehe (sieht gut aus, was Martin Kaymer da bislang anstellt).

 

Golf = Spaß

Aber sicher. Klar macht Golf Spaß, sonst wären die Golfer ja nicht so verrückt nach ihrem Sport. Aus meiner Sicht gibt es nicht den einen großartigen Grund, warum man so gerne Golf spielt. Es sind viele Aspekte, die zudem individuell verschieden sind. Aber hier sind ein paar Punkte, die mich selbst sehr begeistern:

Golf ist ein Individualsport, in dem ich für Erfolg und Misserfolg komplett alleine verantwortlich bin. Aber dennoch übe ich den Sport nicht alleine aus, sondern kommuniziere während ich spiele mit Freunden oder Mitstreitern.

  • Golf wird nie langweilig, weil es immer etwas zu verbessern gibt.
  • Golf ist vielfältig, da jeder Platz anders ist. Ein weiteres Plus: Auf den schönsten Ecken der Erde steht meist ein Golfclub.
  • Golf wird in der Natur gespielt, bei Sonnenschein, aber auch bei Wind, Regen und manchmal sogar, wenn noch etwas Schnee liegt.
  • Golf ist mal extrem schwer - und manchmal ganz einfach. Man kann zocken und gegen andere spielen. Oder gegen sich selbst und den Platz. Oder im Team, wie beim Ryder Cup (berühmter Kontinentalvergleich, bei dem alle zwei Jahre eine europäische Auswahl gegen ein Team der USA spielt).
  • Man lernt neue Menschen kennen und findet Freunde, denn beim Golf kann kaum einer sein wahres Ich verstecken. Hört sich hochgestochen an, aber nimm es zum Start einfach mal so hin: Golf zeigt dir, wer du wirklich bist.

Oder mit den Worten von Schauspieler Samuel L. Jackson (seine beste Rolle war unbestritten die des Jules Winnfield in Quentin Tarantinos Pulp Fiction): „Golf is a perfect game.“



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